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Webcasts Mai 2010

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Sri Bhagavan Mukthi Deeksha Webcast am 2. Mai 2010

Danke. Liebe euch alle. Liebe euch.

So, wir starten. Und ich werde sehr langsam sprechen, um bei der Übersetzung in die verschiedenen Sprachen zu helfen.

Also, am Erwachens-Prozess sind vier Faktoren beteiligt: Nämlich an erster Stelle die Lehre. Es muss ein richtiges Verständnis für die Lehre da sein. Zweitens: Es muss Leidenschaft für das Erwachen da sein. Drittens: Der Prozess muss in einem hohen Grad von Bewusstheit und Aufmerksamkeit durchlaufen werden. Und letztlich: Du musst fähig sein, die Göttliche Gnade anzurufen, dir in diesem Prozess zu helfen.

Es ist sehr wichtig, dass die Lehre richtig verstanden wird. Jetzt, im Prozess, können wir jede Art Lehre anwenden, aus jedem Glauben, von jedem Lehrer; aber sie muss richtig verstanden werden.

Der leidenschaftliche Wunsch, erweckt zu werden, muss sehr stark sein. Und wie bekommst du diesen leidenschaftlichen Wunsch? Jeder, der Erwachen sucht, muss sich der Mittelmäßigkeit seines Lebens zutiefst bewusst sein. Egal, wie erfolgreich du auch bist, wie berühmt du auch bist, dein Leben ist und bleibt nur mittelmäßig, solange du nicht erwacht bist. Wenn du dir dessen nicht bewusst bist, ist die Leidenschaft zu erwachen nicht da.

Wir kommen dann zum Prozess. Der Prozess muss ohne Unterbrechung durchgeführt werden; das ist der Schlüssel zu dem Ganzen. Und du musst die richtige Anstrengung hineingeben, weder zuviel noch zu wenig. Es bedeutet optimale Anstrengung, gerade die richtige Menge Anstrengung. Zu viel würde auch nicht die Ergebnisse bringen.

Dann kommen wir zur Gnade. Nun, bei der Gnade, musst du das Göttliche anrufen, in welcher Form, auf welche Art auch immer du magst. Daran sind keine Bedingungen geknüpft. Aber eine Anrufung muss sein.

Nun, Oneness ist nicht nur etwa eine Bewegung. Es ist nicht nur ein Zustand. Oneness ist auch ein Phänomen, ein Phänomen, das 1989 geboren wurde und das seitdem immer weiter wächst. Als das Phänomen erstmals geboren wurde, war es während der ersten Monate sehr kraftvoll, und aus bestimmten Gründen reduzierten wir dann selbst die Kraft des Phänomens. Jetzt ist sie freigelassen und wächst Tag für Tag.

Deshalb wird es immer leichter zu erwachen. Wir leiten jetzt in Indien tatsächlich Kurse in Stadien. Jeden Tag führen wir sie in mindestens zwei Stadien durch.

Jetzt ist das Phänomen so kraftvoll, dass, wenn du dich mit dem Bild und den Padukas nicht wohl fühlst, du sie nicht zu benutzen brauchst. Du kannst das Göttliche auf die Art anrufen, wie du es gewohnt bist, basierend auf deiner Kultur, deiner religiösen Einstellung oder was auch immer deine Vorstellung vom Göttlichen ist. Du kannst deine Ikonen nehmen. Berühre sie. Wenn das Berühren nicht gestattet ist, kannst du in die Augen deiner Ikone schauen. Ist das Berühren der Ikone oder das In-die-Augen-Schauen nicht erlaubt, kannst du deine Heiligen Bücher berühren: die Heilige Bibel oder den Heiligen Koran oder jeden anderen Heiligen Text. Wenn das auch nicht gestattet ist, kannst du einfach wie immer zum Göttlichen beten.

Bevor wir also heute mit dem Prozess beginnen, solltest du das Göttliche anrufen und dann anschließend dem Göttlichen danken, auf welche Weise auch immer du willst. Es besteht keine Notwendigkeit, dass du das Bild benutzen musst oder die Padukas. Du kannst es auf jegliche Art machen, die du willst.

Jetzt werden wir in den Prozess gehen. Diesmal werden wir 10 Lehren anwenden. Anstatt 9, wie wir sie im Monat April angewandt haben, werden wir jetzt 10 Lehren anwenden. Die 10te Lehre wird das sein, was wir im letzten Monat benutzt haben:„Ich bin Sein, Bewusstsein, Glückseligkeit“, dies wird jetzt an die 9 Lehren drangehängt und wird zur 10ten Lehre werden.

Ich werde also alle 10 Lehren vorsprechen und nach mir werdet ihr sie 7 Mal wiederholen. Dieses Mal werden wir in dem 49 Minuten Prozess die Lehre „ICH BIN LIEBE“ („I AM LOVE“) benutzen. Das ist die Lehre, die wir diesmal nehmen.

Es muss verstanden werden, dass diese Liebe nicht die Liebe ist, die ihr kennt. Diese Liebe ist nicht besitzergreifend, ist nicht Anhänglichkeit , ist nicht Benutzen des Anderen. Diese Liebe ist bedingungslos. Sie ist etwas, was Gedanken nicht berühren können. Sie ist etwas, was der Verstand nicht erfassen kann. Erst wenn du dahin kommst, weißt du, was sie ist. Und wenn du dahin kommst, wirst du wissen, dass sie etwas ist, worüber man nicht sprechen kann.

Das sind also die Lehren für den Monat Mai. Und wie wirst du wissen, ob du erwacht bist? Es gibt viele Arten, wie du wissen kannst, dass du erwacht bist. Die einfachste Art zu wissen, dass du erwacht bist, ist: Nehmen wir mal an, irgendetwas ist geschehen. Was auch immer geschieht, es beeinflusst deinen Verstand, und dann ist da Schmerz, Verletzung, Leiden. Wenn du erwacht bist, wird dieser Schmerz, oder diese Verletzung oder dieses Leiden oder was auch immer, nicht länger als 30 Minuten anhalten.

Nehmen wir mal an, du bist von jemandem verletzt worden, und du reagierst in den nächsten 30 Minuten. Dann reagierst du aus dieser Verletzung heraus, aus dem Schmerz oder der Ladung. Aber in der 31-sten (!) Minute kannst du nicht mehr aus deinem Schmerz, deiner Verletzung oder Ladung heraus reagieren, weil es vorbei ist.

Was nach der 31ten (!) Minute geschieht, ist eine Antwort (response). Während eine Reaktion eine richtige Reaktion oder eine falsche Reaktion genannt werden kann, oder einfach richtige Handlung oder falsche Handlung, ist auf der anderen Seite Antwort eine perfekte Handlung. Sie ist weder richtig noch falsch, sie ist einfach perfekt. Also in dem Augenblick, in dem du erwacht bist, wird das nicht länger als 30 Minuten anhalten. Aber für die meisten Menschen verkürzt sich das schnell auf 5 Minuten.

Für andere fällt er (der Zustand, d.Übers.) stufenweise, auf 25 Minuten, 20, 15,10 und kommt schließlich bei 5 Minuten an. Das heißt, du kannst die Ladung nicht länger als 5 Minuten halten. Fühlt sich jemand vom Ehemann oder der Ehefrau verletzt, kann er nur innerhalb der nächsten 5 Minuten reagieren. Sind 5 Minuten vergangen, gibt es da nur eine Antwort.

Also zu Beginn, wenn du erwacht bist, hält die Ladung ungefähr eine halbe Stunde. Bei einigen Menschen hält sie 5 Minuten. Bei anderen kommt sie stufenweise runter, 25 Minuten, 20, 15, 10, so ähnlich. Nehmen wir mal an: ein Ehemann und eine Ehefrau; ist der Ehemann verletzt, ist die Frau verletzt, könntest du bestenfalls innerhalb der ersten 5 Minuten reagieren. Ab der 6ten Minute, ist keine Reaktion mehr möglich, nur eine Antwort ist möglich.

Bei der Antwort gibt es Mitgefühl, Liebe. Aber bald geht die Zeit (der Reaktionsmöglichkeit) auf 4, 3, 2, 1 und Null herunter. Bei Null ist überhaupt keine Reaktion möglich, nur eine Antwort ist möglich. Dann sagen wir, du bist voll erwacht. Dort angekommen, werden wir in immer tiefere Bewusstseinszustände gehen.

Die 64-Deeksha, die ihr bald praktizieren werdet, wird euch nicht nur beim Erwachen helfen, sondern wird euch auch helfen, eure Bewusstseinszustände zu vertiefen. Die 64er Deekshas ist ein Prozess, den die Trainer leiten.

Die Trainer werden den Oneness Experience Kurs leiten, den Oneness Awakening Kurs. Sie leiten auch die Mukthi Deeksha, die sie auch an den Oneness Awakening Kurs dranhängen können oder auch alleine durchführen können. Sie halten auch die 64-Deekshas ab, die sie an den Kurs anhängen können oder getrennt anbieten können. Mit anderen Worten: es gibt den Oneness Experience Kurs, den Oneness Awakening Kurs, die Mukthi Deeksha und den 64-Deekshas.

Es kann 4 einzelne Kurse geben oder die Mukthi Deeksha kann angehängt werden an den Awakening Kurs. Und vielleicht, wenn möglich, kann man auch die 64-Deekshas anhängen, weil die 64-Deekshas idealerweise 2 Tage dauern sollten. Wie auch immer, man kann sie auch an einem Tag durchführen.

Die 64-Deekshas sind kraftvolle Prozesse und dürfen nur unter der Leitung eines Trainers durchgeführt werden. Und nur Blessing-Geber können an dem 64-Deeksha-Prozess teilnehmen.

Wenn ihr irgendwelche Fragen habt, könnt ihr euch bei Doug erkundigen oder hier an der Universität, und wir werden alle eure Unklarheiten klären. Ihr könnt euch mit euren zuständigen Betreuern (guides) in Verbindung setzen und sie werden euch alles Notwendige erklären (alle notwendigen Erklärungen geben).

So, jetzt werden wir in den Prozess selbst gehen, und nachdem ihr das 7 Mal gesprochen habt, hebt eure Hände, damit ich weiß, es ist vorbei. Da ich keine Tonverbindung habe, weiß ich es sonst nicht. Also, wenn einer von euch seine Hände hochheben kann, weiß ich, dass es vorbei ist.

(Das galt sicher für ein Webcast mit Kamera, was wir ja hier nicht hatten!)

Bevor ihr also anfangt, ruft das Göttliche an und dann beginnen wir. Ich werde dann die nächsten 5 Minuten auf dem Bildschirm sein, und werde weiterhin auf euch fokussiert sein. Wir beide, Amma und ich, werden dann für die nächsten 49- Minuten auf euch fokussiert sein. Danach kommen wir und werden euch eine NAYANA-Deeksha geben, eine Deeksha durch die Augen. Dann bedankt ihr euch bei dem Göttlichen, das ihr angerufen hattet.

Auch wenn wir jetzt in eine neue Lehre gehen, könnt ihr immer noch mit der alten Lehre weiter machen, wann immer es notwendig ist. Das ist: „ Ich bin Sein, Bewusstsein, Glückseligkeit“ Und wenn ihr irgendwann fühlt, ihr habt es, dann könnt ihr diese neuen Lehren dazunehmen.

Andererseits, wenn ihr bei den alten Lehren wie „meine Gedanken sind nicht meine Gedanken“, eine stärkere Bewusstwerdung haben wollt, kann diese Lehre mit in den 49 Minuten Prozess dazugenommen werden.

Oder wenn ihr eine bewusstere Erfahrung haben wollt von: „alles geschieht automatisch“, dann kann das in den 49-Minuten Prozess genommen werden.

So kann jede Lehre in den 49-Minuten Prozess genommen werden, bei der du fühlst, dass du noch nicht so ganz mit den Erfahrungen, die du mit ihr gemacht hast, zufrieden bist, und dass du eine größere Realisation der Wahrheit von ihr brauchst.

Wir haben 2 Minuten, in denen ihr das Göttliche anrufen könnt, und nach 2 Minuten werde ich den Prozess beginnen. Rufe das Göttliche wie deinen Freund an, deinen Vater, deine Mutter, deinen Bruder, deine Schwester oder welche Form der Beziehung du bevorzugst.

Versuche, ein sehr gutes Verhältnis aufzubauen, eine sehr gute Verbindung zum Göttlichen, weil wir uns im weiteren Verlauf des Webcasts in das Göttliche hineinbewegen werden, auf eine großartige Weise. Nach dem Erwachen werden wir in die Gottes-Verwirklichung eingehen.

Wir beginnen nun den Prozess. Ihr müsst es 7 mal wiederholen, nachdem ich es gesprochen habe. Dann hebt bitte eure Hände, so dass ich ein Gefühl dafür bekomme, dass ihr damit fertig seid. (mit dem wiederholen, frei übersetzt)

Die Gedanken sind nicht meine Gedanken.

Der Verstand ist nicht mein Verstand.

Dieser Körper ist nicht mein Körper.

Alles geschieht automatisch. ( von selbst )

Da ist Denken aber keiner, der denkt. (aber kein Denkender)

Da ist Sehen aber keiner, der sieht. (aber kein Seher)

Da ist Hören, aber keiner, der hört. (aber kein Hörender)

Da ist überhaupt keine Person.

Nun kommen wir zur positiven Lehre, 7 mal:

Ich bin Sein, Bewusstsein, Glückseligkeit.

Nun kommen wir zur Lehre für den Monat Mai:

Du musst verstehen, wenn wir sagen: „Ich bin Liebe“, heißt das nicht, dass du Liebe erfährst. Was da ist, ist nur Liebe. Du bist nicht der, der Liebe erfährt. DU BIST LIEBE. Da ist nur Liebe. Eine Liebe, die sehr verschieden ist von der Liebe, die du kennst.

Also, wenn wir nun fortlaufend chanten, wird das Gehirn vorbereitet, das Unterbewusstsein zu öffnen, und dann geht die Lehre in das Unbewusstsein ein. Das Unterbewusstsein, wie du weißt, ist 2 Millionen mal stärker als das Bewusstsein, und dann übernimmt die Deeksha.

So, ich werde es nun 3 mal chanten, und wenn ich das getan habe, müsst ihr sofort beginnen. Und für die nächsten 49 Minuten müsst ihr ununterbrochen weitermachen.

Ich werde in den nächsten 5 Minuten bei euch auf dem Bildschirm sein, und zurückkommen, um mich euch anzuschließen und euch eine Augen-Deeksha in der 49sten Minute zu geben.

Ich bin Liebe. Ich bin Liebe. Ich bin Liebe..... (Hier: „…bedingungslose Liebe“ !!!!s.o.)

Übersetzung Friederike (Dietl) 


Mukti Deeksha Webcast mit Sri Bhagavan, 9. Mai 2010

Wir werden wiederholen, was wir in der letzten Woche gemacht haben. Dieses Mal gibt es da keine Änderungen. In der Wirkung wird es genauso sein.

Eines möchte ich gerne klären. Wenn wir das Wort Ich benutzen, so wie wir sagen: „Ich bin Sein, Bewusstsein, Glückseligkeit“, oder „Ich bin Liebe“, dann beziehen wir uns nicht auf das Ego-Ich, sondern wir beziehen uns auf das universelle Ich. Das bedeutet, es gibt nur ein Ich, das Universum.

Ebenso, wenn wir uns auf das Bewusstsein beziehen, es gibt nur ein Bewusstsein. Es gibt keinen Plural für das Wort Bewusstsein, wie Bewusstseine. Das gibt es nicht, es gibt nur ein Bewusstsein.

Genauso gibt es nur ein Ich, ein Bewusstsein, ein Ich und eine Seele. Wir sprechen nicht von Seelen, wir sprechen nicht von Bewusstseinen, wir sprechen nicht von Ichs. (Plural von Ich).

Also, wann immer das Wort Ich benutzt wird, bezieht es sich nicht auf das kleine Ego-Ich, dessen wir uns bewusst sind, sondern auf das universelle Ich, das in dir ist, das in mir ist, das in ihm ist, das in ihr ist. Es ist überall und es das dasselbe Ich.

Nun, es macht nichts, wenn ihr das nicht wahrnehmt, es reicht, wenn es intellektuell verstanden wird. Die Wahrnehmung wird nach dem Prozess kommen, dass da nur das singuläre Ich ist und ihr in Wirklichkeit das Ich seid.

Genauso, wenn wir das Wort Liebe benutzen, beziehen wir uns auf die universelle Liebe, nicht auf die individuelle oder persönliche Liebe.

Also, dieses Mal werden wir mehr Energie in die Deeksha geben und indem wir weitermachen, werden wir immer mehr Energie benutzen und wir werden uns in immer tiefere Zustände bewegen, bis wir schließlich an einen Punkt kommen, an dem der innere Dialog völlig aufhört.

Ihr werdet bemerken, dass es da einen inneren Dialog gibt, der in euch die ganze Zeit weitergeht. Das ist ein verschwenderischer Dialog, der eure Energien aufzehrt.

Wir werden also versuchen, diesen inneren Dialog zu stoppen. Vielleicht könnten wir heute für einige Leute versuchen, den inneren Dialog anzuhalten.

So, jetzt beginnen wir mit dem Prozess. Wie üblich werde ich die Lehren, die 10 Lehren wiederholen und nach mir werdet ihr sie 7-mal wiederholen und dann gehen wir in die Meditation.

Es wird das Gleiche sein wie beim letzten Mal, außer dass wir in dieser Deeksha mehr Energie benutzen. Wir werden sie allmählich erhöhen.

Die erste Lehre: Die Gedanken gehören mir nicht (Thoughts are not mine …)

Der Verstand gehört mir nicht (Mind is not mine …)

Dieser Körper gehört mir nicht (This body is not mine …)

Alles geschieht aus sich heraus (von selbst) (All things are happening automatically …)

Da ist Denken aber kein Denkende (aber keiner, der denkt) (There is thinking, but no thinker …)

Da ist Sehen, aber kein Sehendr (aber keiner, der sieht) (There is seeing, but no seer.)

Da ist Hören, aber kein Hörender (aber keiner, der hört) (There is listening, but no listener …)

Da ist Handeln, aber kein Handelnder (There is doing, but no doer …)

Da ist überhaupt keine Person (There is no person there at all...)

Ich bin Sein, Bewusstsein, Glückseligkeit (I am Existence, Consciousness, Bliss)

Jetzt kommen wir zu dem Mukti-Mantra für den Monat Mai. Ich werde es 3-mal wiederholen und dann beginnt ihr und macht für die nächsten 49 Minuten weiter: Ich bin Liebe. Ich bin Liebe. Ich bin Liebe … … (I am love, I am love, I am love……..) (Übersetzung: Helga)

Webcast mit Sri Bhagavan am 16.Mai 2010

Bhagavan sagte: Es sollte inzwischen möglich sein, dass wir nach einem Ereignis, das Schmerz, Leiden, das Erleben von negativen Ladungen in uns auslöst, nur noch höchstens 5 Minuten reagieren. Wenn das nicht der Fall ist, ist es wichtig, dass wir uns noch einmal vertiefend mit den 10 Lehren auseinandersetzen. Wir haben sie dann noch nicht alle in der Tiefe erfasst.

Wenn uns zum Beispiel die Klarheit fehlen sollte, wäre es: "Die Gedanken sind nicht meine Gedanken"...,oder es kann sein, dass es "Alle Dinge geschehen aus sich selbst heraus" ist. Dann ist es wichtig, dass wir mit diesen Lehren zu Hause noch einmal gesondert den Mukthi Deeksha Prozess durchlaufen, indem wir diese Lehre jeweils für die 49 Min. Rezitation nehmen.

Die Reaktion auf auslösende Schmerzreize sollte sich mit der Zeit immer mehr verkürzen, bis wir garnicht mehr reagieren.

Ausser dieser Veränderung gibt es aber noch eine weitere, sehr wichtige Veränderung, die mit der Reaktion auf schmerzhervorrufende Reize in Zusammenhang steht und gleichzeitig etwas ganz Eigenes ist:

Es geht um die Reaktionszeit. Wenn ein Reiz auf unsere Sinnesorgane triftt, braucht das Nervensystem 1/100 Sekunde, um ihn zum Gehirn und seinem verarbeitenden Zentrum zu transportieren. Dort braucht es 1/10 Sekunde, um den Reiz zu verarbeiten. Reaktion könnte also dann sofort erfolgen. Tatsächlich reagieren wir jedoch mit einer Zeitverzögerung, d.h. nach 1/2 Sekunde!

Diese Zeitverzögerung wird vom Mind ( Verstand, Emotionen, Gefühle und Muster ) benutzt, um sich einzumischen. Dadurch erleben wir die Welt nicht, wie sie ist. Das ist damit gemeint, wenn es in der Bibel heisst, wir haben vom Baum der Erkenntnis gegessen und sind deswegen aus dem Paradies vertrieben worden.

Wenn die Reaktionszeit sich reduziert auf die biologisch notwendige von 1/100 plus 1/10 Sekunde, erleben wir die Realität, wie sie in Wirklichkeit ist, wir sind zurück im Paradies, wir haben wieder den Himmel auf Erden und sind damit in dem uns natürlichen Zustand! Deshalb muss der Focus auch auf der Verkürzung der Reaktionszeit  liegen. Mehr darüber bei den nächsten Webcasts.

(Aufgezeichnet und übersetzt von Elisabeth Westermann, Kiel)

 



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